Drahterodieren

Eine Drahterodieranlage besteht aus einem Grundgestell mit den Drahtführungen, dem Antrieb für den durchlaufenden Draht und dem Kreuztisch, der im Arbeitsbehälter angeordnet ist. Das Werkstück bewegt sich dabei mit dem Kreuztisch relativ zum Draht, so dass durch Überlagerung in X- und Y- Richtung beliebige zylindrische und konische Konturen erzeugt werden können. Der Erodierdraht besteht, je nach Einsatzzweck, aus beschichtetem Messingdraht. Erodieren ist ein berührungsloses und gratfreies Bearbeitungsverfahren. Der durch die Bearbeitung entstehende Schneid- bzw. Trennspalt ist ca. 0,33 bis 0,34 mm breit (bei Drahtdurchmesser 0,25 mm). Bei uns können Werkstücke mit einer Höhe von bis zu 300 mm und einer Bearbeitungsgenauigkeit von bis zu 0,01 mm gefertigt werden.

   

Anwendungsbeispiele

hauptsächlich im Schnitt- und Stanzwerkzeugbau, beliebig gestaltete Innen- und Außenkonturen, Kleinserien von Konturblechen, Lehrenbau, Innen- und Außenverzahnungen

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